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Werbung für Auslandspraktika


 

Kieler Nachrichten, 31.März 2006

 

 

Werbung für Auslandspraktika

 

Minister Uwe Döring übergab in der Beruflichen Schule Gaarden Messetafeln sowie Computerausstattung

 

Gaarden - Optisch und technisch vom Feinsten wollen die 27 schleswig­-holsteinischen Europa­schulen von jetzt an Wer­bung für internationale Ausbildung machen. Ar­beits-, Justiz- und Europa­minister Uwe Döring (SPD) hat dazu gestern in der Be­ruflichen Schule Gaarden Messetafeln samt dazuge­höriger Computerausstat­tung übergeben, die künf­tig von allen Schulen ge­nutzt werden können, um beim Nachwuchs Appetit auf ein Praktikum im Aus­land zu wecken.

 

Von Martin Geist

 

Döring betonte, dass es in­nerhalb der Europäischen Union für Leute, die noch zur Schule gehen, eine Ausbil­dung absolvieren oder be­reits im Berufsleben stehen ein hohes Maß an Bewe­gungsfreiheit gebe. Immer noch werde diese Freiheit aber „nicht umfangreich ge­nug genutzt". Dabei biete die Bereitschaft, sich auf Neues in fremden Ländern einzu­lassen, mehr denn je Gewähr für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Auslandser­fahrung sei mittlerweile in den Augen der meisten Per­sonalchefs „mindestens so wichtig wie die Durch­schnittsnoten", hob der Mi­nister hervor.

Sich für längere Zeit als Schüler oder Auszubilden­der in fremden Landen zu tummeln, erfordert aber ne­ben einer Portion Mut auch Informationen darüber, wie man ein solches Projekt überhaupt in Angriff nimmt. Genau dazu sollen die neuen Tafeln beitragen, die neu­deutsch auch Messedisplays genannt werden und sich nun in der Obhut des Vereins der Europaschulen in Schles­wig-Holstein befinden. „Junge Menschen müssen er­kennen, dass sie sich fit ma­chen müssen für den euro­päischen Arbeitsmarkt, der immer mehr zusammen­wächst", begründete der Ver­einsvorsitzende und Spre­cher des Unternehmensverbands Nord, Michael-Tho­mas Fröhlich, dieses Engage­ment. Dass grenzübergrei­fendes Lernen trotz dieses ernsthaften Aspektes in ers­ter Linie Spaß macht und das eigene Leben bereichert, ver­anschaulichten gestern Schülerinnen und Lehrkräf­te der Beruflichen Schule Gaarden, die erst in diesen Wochen Austauschprogram­me mit der Glemmen videre­gaende skole in Norwegen sowie innerhalb der Aktion „Triple E" mit Beteiligung­ von Schülern aus den Niederlanden, Polen und Schweden absolviert hat. Derartige Projekte stellen nach den Worten von Berufsschullehrer Nicolas Dohrendorf für alle „eine echte persönliche Bereicherung" dar.

Finanziert wurden die Messedisplays zwar vom Eu­ropaministerium, inhaltlich ist aber das Bildungsministe­rium ebenso beteiligt. Dort betrachtet man diese Neue­rung als einen von mehreren Beiträgen zu einem gelebten Europa. Unter anderem strebt das Ministerium an, einen „Europapass Mobili­tät" herauszubringen, in dem alle reiselustigen Jugendli­chen ihre Auslandserfahrun­gen dokumentieren lassen können.

 

Im Internet gibt das Bildungsmi­nisterium Tipps zu Auslandsprak­tika, Modellprojekten und Erfah­rungsberichte von Jugendlichen: www.internationale­begegnungen.lernnetz.de sowie www.europa.lernnetz.de

 

 




Kieler Express, 5.April 2006

Mit Infoständen fürs Ausland werben

Einfach mehr lernen über die Welt

 

Gaarden - Erfahrung im Ausland zu sammeln ist heute eine wichtiger Vorteil im Wett­bewerb um Arbeitsplätze. Da­von ist Michael-Thomas Fröh­lich überzeugt. Der Vorsitzen­de des Vereins„ Europaschulen in Schleswig-Holstein" be­kommt Unterstützung von Uwe Döring, Minister für Jus­tiz, Arbeit und Europa: „Die Chancen der EU werden im Bildungsbereich noch nicht umfangreich genutzt." Um das zu ändern, hat das Land nun europablaue Infostände spen­diert, mit denen der Verein auf Messen und in Schulen werben kann.

Zur Übergabe traf man sich in der Berufsschule Gaarden, die als eine von vier Europa­schulen in Kiel bereits mehrere Auslandsprogramme anbietet, etwa den Austausch mit einer norwegischen Berufsschule in Glemmen bei Oslo. „Da woll­ten wir gar nicht mehr weg", erzählen die Berufsfachschü­lerinnen Nimet und Julia.

Mit den norwegischen Schü­lern haben sie Schachfiguren gedreht und gefräst und sich dabei gegenseitig den Umgang mit den neuesten Maschinen und Techniken gezeigt. Ganz nebenbei entstand auch noch ein deutsch-englisch-norwegi­sches Fachwörterbuch. „Wir haben noch viele E-Mail-Kon­takte und wollen unbedingt wieder hin", berichten die bei­den 17-Jährigen.

„Wir möchten den Aus­tausch erweitern", sagt auch John Kristiansen, der Leiter der Glemmener Schule. Er hat selbst in Afrika und Asien ge­arbeitet und weiß, dass man auf diese Weise einfach mehr lernt über die Welt: „Das Wich­tigste ist zu merken, dass die anderen nicht so viel anders sind als man selbst." Sein Kol­lege Wolfgang Kerber, Leiter der Gaardener Berufsschule, tüftelt bereits an neuen Ideen: „Ein Arbeitsprojekt in Norwe­gen und dann eine Woche zu­sammen Kanufahren - das wä­re doch toll."

Das ist alles ganz im Sinne von Minister Döring: „Es kos­tet Mut, ins Ausland zu gehen, aber wenn man es geschafft hat, ist es ein gutes Gefühl", er­muntert er Azubis und Berufs­schüler zum Aufbruch. Beson­ders dem Austausch von Prak­tikanten wolle sich das Minis­terium widmen. „Auch Ju­gendliche ohne Abschluss be­kommen im Ausland ganz neue Ziele und Vorstellungen", meint Döring. Mit den blauen Info-Ständen samt Tischen, Beamer und Internet-PC kann der Europaschulen-Verein die­se Botschaft nun weiterver­breiten.            (emk)

 

 Infos gibt es auch im Internet un­ter www.europaschulen-sh.de


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